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Über uns

"Ein Mensch muß auch der Narr von Verstand seyn, damit er sagen kann: Narrisch Welt! Schön Welt!" - so dichtete Büchner 1837 kurz vor seinem Tod in seinem berühmten Drama Woyzeck.  

1995-2018 führte die Gründerin S. Vilmar den Georg Büchner Buchladen am Kollwitzplatz und machte ihn zu einem kulturellen Zentrum im Prenzlauer Berg mit großer Strahlkraft. In dieser Tradition steht die Georg Büchner Buchladen GmbH auch unter neuer…

Weihnachtszeit im Georg Büchner Buchladen

Nun geht schon die Adventszeit los und trotz der Nachrichten von Papierknappheit sind unsere Regale gut gefüllt! Und als Geschäft des täglichen Bedarfs dürfen wir Sie unter Einhaltung aller bisherigen Vorsichtsmaßnahmen weiterhin ohne 2G-Prinzip empfangen. Das heißt, wir brauchen keinen Impf- oder Genesenenausweis von Ihnen, achten aber weiterhin auf die Einhaltung der Maskenpflicht, den Abstand zu anderen Kund_innen und regelmäßige Durchlüftung!

Georg-Büchner-Preis 2021 an Clemens J. Setz

Clemens J. Setz wurde 1982 in Graz geboren. 2020 erschien bei Suhrkamp sein Buch "Die Bienen und das Unsichtbare" über Plan- und Geheimsprachen. 

Der Schriftsteller hat den Georg-Büchner-Preis am 6.11.2021 entgegengenommen. Zum Dank hielt er diese Rede. Sie führt ins Herz seines Erzählens - und zu Karl Krall, der versuchte, Pferde zu sprechenden Mitwesen zu erziehen.

 

Furchtsame Heupferdchen, die ihr so hoch springt, betet für uns…

10 Jahre – Hefte - Bücher

Das Philosophie Magazin feiert 10-jähriges Jubiläum! Und wir feiern mit. Vor zwei Tagen und zehn Jahren, am 16.11.2011, erschien das erste Heft mit dem Titel „Warum haben wir Kinder?“. Seitdem ist viel passiert, es erscheinen sechs Ausgaben im Jahr,…

Berliner Sachbuchwoche BRAIN & BOOKS

„Kluge Köpfe ins Gespräch bringen“ – unter diesem Leitgedanken findet derzeit die Berliner Sachbuchwoche Brain & Books statt. Ein vielfältiges Programm, das am 5.11.21 in einer eintägigen Pop-up-Messe gipfelt, soll dabei die Berliner Verlagswelt im Bereich Sachbuch, Wissen und Wissensvermittlung in den Fokus rücken! Die Messe richtet sich sowohl an Fachpublikum als auch an die interessierte Öffentlichkeit und bringt tatsächlich spannende…

Gastlandauftritt Kanada – Frankfurter Buchme…

Im zweiten Anlauf gehörte die Bühne des Ehrengastes der Frankfurter Buchmesse dieses Jahr den kanadischen Autor_innen. Neben auch in Deutschland lange bekannten Namen wie Alice Munro, Margret Atwood oder Naomi Klein fördert und beleuchtet der Gastlandauftritt stets auch zahlreiche Übersetzungen und bisher international wenig beachtete Literatur. Das Motto „Singular Plurality“ weist dabei die Richtung, es soll um die Pluralität im Gemeinsamen gehen.

Der Herr der Ringe - Luxusausgabe

„Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden“

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2021

Wir gratulieren der diesjährigen Preisträgerin Tsitsi Dangarembga, Autorin und Filmemacherin aus Simbabwe. Ihr literarisches Werk reicht zurück bis ins Jahr 1988, dort setzte sie mit Nervous Conditions (Titel der deutschen Neuübersetzung: „Aufbrechen“) den Anfang zu ihrer Romantrilogie…

Tipp der Woche

 
Das verlorene Paradies

Das verlorene Paradies

von Gurnah, Abdulrazak

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Wie rettest du deinen kleinen Bruder von einer Kakaoplantage im Westen Afrikas, wenn du nur ein Bein und kein richtiges Zuhause hast? Genau diese Frage muss sich Issa jeden Tag aufs Neue stellen, seit er auf Mr. Youssoufs Plantage angekommen ist. Außerdem bekommen immer mehr Kinder von dem Plan der beiden Brüder mit und wollen auch verschwinden. Unterstützung bekommen sie nur von der Berlinerin Manal, der Nichte des benachbarten Plantagenbesitzers. Doch wie sollen ein Stadtkind, ein Einbeiniger und ein duzend kleine Kinder unbemerkt flüchten können?

Eine faszinierende literarische Wiederentdeckung: Die Memoiren der 1905 geborenen Autorin Banine. Als Tochter eines Ölbarons verbringt sie ihre Kindheit im vorrevolutionären Baku, zwischen Tradition und Aufbruch, Orient und Okzident. Es folgen Oktoberrevolution, Enteignung, Flucht, erste Liebe, unglückliche Heirat mit 15 Jahren - bis sie 1924 allein in den Orientexpress steigt und nach Paris emigriert. Banine schreibt über Familie, Liebe, Emanzipation, Revolution und Religion. Freimütig, ungekünstelt und unheimlich unterhaltsam.

Können Menschen zueinander finden und sich verbunden fühlen, obwohl sie ihr bisheriges Leben voneinander getrennt waren und obendrein nichts voneinander wussten? Können Menschen eine Familie bilden, ohne miteinander verwandt sein, nur deshalb, weil sie ein ähnliches Schicksal teilen? Diese Fragen stellt sich die Kanadierin Kim Thuý in ihrem Roman: Anhand kurzer Episoden gewährt Thúy den Leser:innen Einblicke in die zum Teil ebenso kurzen Leben von Menschen in Vietnam zu Zeiten der französischen Kolonialherrschaft, vor und während des Vietnamkrieges und bis in die Gegenwart.

Der Zauber kommt in zwei seiner Buchtitel vor und als Zauberer bezeichneten ihn seine Kinder wegen der kleinen Tricks, mit denen er sie in den wenigen gemeinsamen Stunden unterhielt. Diesen Faden hat nun Colm Toíbín in seiner Romanbiografie aufgenommen und spürt dem zauberhaften im Künstlerleben von Thomas Mann und dessen Familie nach. 

Der Göteborger Verleger Martin Berg steckt in einer Krise: Die Verlagsgeschäfte stocken, seine Frau Cecilia ist Jahre zuvor spurlos verschwunden, sein großes Romanprojekt liegt unvollendet in der Schublade und seine Freundschaft zu dem gefeierten Künstler Gustav Becker scheint endgültig erkaltet.

Zicken, Diven, Schreckschrauben: Frauen, die ihrer Wut freien Lauf lassen, haben schnell einen schlechten Ruf. Doch weibliche Wut ist ein Geschenk, und wir müssen lernen, sie als solches wahrzunehmen. Das Frauenwahlrecht, #Aufschrei und der Women's March: Richtig eingesetzt, kann Wut zu einer mächtigen Waffe gegen persönliche und politische Unterdrückung werden und uns helfen, die Welt zu verändern.