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Buchtipps

Der Vagus- Nerv ist in Yoga und Meditationskreisen schon länger ein Thema. Was ist der Vagus-Nerv und welche Auswirkungen hat er auf unser emotionales und mentales Erleben? Stress, Ängste und Panikstörungen nehmen in dieser unruhigen und schnelllebigen Zeit immer mehr zu. Wie können wir unser Nervensystem dennoch darauf trainieren, dass es mit mehr Leichtigkeit und Ruhe auf die Welt reagiert?

Seit 2020 schlagen wir uns damit rum...Corona hat die Welt verändert, für viele Menschen eine Katastrophe mit tödlichem Ausgang, für viele Menschen eine mehr oder weniger fiese Grippeerfahrung, die im besten Fall nach einigen Tagen abklingt.

Ich habe einfach immer gesagt, dass es mir gut geht. Aber genau so wurde ich auch erzogen, man darf eben nicht klagen. Selbst wenn man mit einem Kopfschuß rumrennt, hätte man niemals gesagt" Mir tut der Kopf weh" sondern "Mir geht es gut". Ein Komiker mit Depressionen? Viele kennen Kurt Krömer als Komiker, Schauspieler und Autor. Lustig und schräg ist er bekannt aus der Show Chez Krömer.

Wer kennt es nicht, das Neni? Bekannt für seine israelische Küche gibt es die berühmten Restaurants in Städten wie Berlin, Hamburg, Wien usw. Hinter all dem steckt die Köchin Haya Molcho und ihre Familie, der sie dieses Kochbuch gewidmet hat. Erinnerungen an die Anfänge, die eingelegten Gurken der Großmutter, das erste Restaurant sowie die Lieblingsgerichte für die einzelnen Söhne sind in diesem Kochbuch zusammengestellt. Bekannt nicht nur für Hummus und Tabuleh gibt es in diesem Buch köstliche Rezepte für die ganze Familie.

Ein Koch der schreibt, so bezeichnet sich Nigel Slater. In diesem Kochbuch des Food- Journalisten finden sich über 200 wunderbare Gerichte, die sich durch sein Leben ziehen. Erinnerungen an den ersten selbstgebackenen Marmeladekuchen, scharfe Kürbis-Pies für zwischendurch, besondere Festmahle oder Brotbacken- jeder wird hier in diesem schön gestalteten Buch fündig.

Audre Lorde, die große US-amerikanische Dichterin, Theoretikerin und Aktivistin erzählt in Zami - eine neue Schreibweise meines Namens ihre Lebensgeschichte. Aufgewachsen als Kind karibischer Einwanderer, beginnt ihre Kindheit im Harlem der vierziger Jahre, immer wieder geprägt von Rassismus und Diskriminierung. Wichtige Freundschaften und Lieben, das Leben in der queeren New Yorker Subkultur, die Arbeit als Dichterin und Aktivistin aber auch immer wieder Ausgrenzung und Schwierigkeiten als Frau zeichnen ihren Weg.

Wahrheit oder Fiktion? Roman oder Krimi? Benjamin Heisenbergs Buch ist eine kuriose Geschichte, nach der man nicht weiß, was man glauben soll: Hat es den Protagonisten wirklich gegeben?

Die Suche nach Wörtern durchdringt diesen Roman, sowohl inhaltlich, wie auch formell. Inhaltlich repräsentiert der Großvater der Protagonistin August diese Suche: Zwar beginnt das Buch mit dessen Tod und der Reise der Ende-20-jährigen Enkelin aus London zurück in ihre Heimat, den fiktiven Ort Massacre Plains im australischen New South Wales. Sein Lebensprojekt aber, ein Wörterbuch der fast vollkommen verschwundenen Sprache und Kultur der Wiradjuri, könnte Hinweise für den späten Widerstand gegen die unaufhörliche Vertreibung durch ein Minenunternehmen geben.  

Prof. Dr. Andreas Michalsen ist Chefarzt für Naturheilkunde am Immanuel Krankenhaus in Berlin. Auf dem neuesten Stand der Forschung und mit der Überzeugung, das NUR Schulmedizin uns nicht weiterhilft, klärt er über die positiven Seiten von gesunder Ernährung auf. Wozu Heil- und Intervallfasten gut sind und was das mit dem Darm und dem Stoffwechsel zu tun hat, aber auch welche alternativmedizinischen Möglichkeiten es für chronische Erkrankungen gibt sind wichtige Themen des Buches.

Legendär sind die Gespräche, die Alice Schwarzer seit 1972 mit der berühmten Schriftstellerin und Feministin Simone de Beauvoir führte.1983 zum ersten Mal auf deutsch erschienen, haben sie nichts von ihrer Aktualität eingebüßt. Simone de Beauvoir spricht klug und offen über die Rolle der Frauen, über Macht, sexuelle Identität aber auch über persönliche Themen wie ihre offene Beziehung zu Sartre oder das Älterwerden.