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Buchtipps

Rebecca Solnit, die Autorin von „Wenn Männer mir die Welt erklären“, reflektiert in ihrem neuen Buch über die ihr von Journalisten hartnäckig immer wieder gestellte Frage: "Warum haben Sie keine Kinder?"

Willkommen im Club der Wilden! Kennen Sie das? Mal wieder um 3:40 Uhr wach gewesen? Im eigenen Saft gelegen? Oder ständig gefroren? 3 Wochen lang die Periode gehabt? Dann wieder 3 Monate nicht? Dünnhäutig wie in der Pubertät? Leicht reizbar? Oder auch stärker??? Und dabei das Gefühl, dass das Ganze sich wie ein never ending PMS anfühlt?

Zicken, Diven, Schreckschrauben: Frauen, die ihrer Wut freien Lauf lassen, haben schnell einen schlechten Ruf. Doch weibliche Wut ist ein Geschenk, und wir müssen lernen, sie als solches wahrzunehmen. Das Frauenwahlrecht, #Aufschrei und der Women's March: Richtig eingesetzt, kann Wut zu einer mächtigen Waffe gegen persönliche und politische Unterdrückung werden und uns helfen, die Welt zu verändern.

Die aktuelle Debatte zu Feminismus, Gleichberechtigung und #MeToo hat eine starke Stimme hinzubekommen: Mary Beard. Beard ist Althistorikerin, 63 Jahre alt und Expertin für Pompeji und Rom. Aus der historischen Perspektive erklärt Beard, warum die abendländische Kultur jahrtausendelange Übung darin habe, Frauen zum Schweigen zu bringen. Auch das Brechen des Schweigens in der #MeToo Debatte erläutert sie und hilft sie im historischen Kontext einzuordnen.

Versorgerin, Businesswoman, Mom I’d like to fuck – Mütter sollen heute alles sein und dabei bitte glücklich. Egal, ob es um Arbeit, Geld, Sex, Körper, Psyche oder Liebe: Stereotype, Klischees und gesellschaftlichen Druck gibt es überall, auf Instagram, im Bett und im Büro. Dass unter diesem Druck das Wohlbefinden leidet, ist kein Wunder.

Wollten wir innerfeministische Debatten in Deutschland polemisch zusammenfassen, könnten wir es auf zwei Gegensatzpaare reduzieren: Emma vs. Missy Magazine und Alice Schwarzer vs. Judith Butler. Wollen wir aber nicht!

Geschlechterspezifische Gehaltsunterschiede sind jedem ein Begriff - aber was ist mit geschlechterspezifischen Unterschieden bei der Erhebung wissentschaftlicher Daten? Die Warteschlange vor der Toilette, die zu niedrige Durchschnittstemperatur im Büro oder die falsche Dosierung von Medikamenten: Unsere Welt ist nicht für Frauen gemacht, ja, sie kann sogar tödliche Folgen für sie haben. 

Eppen – oder Deppen, wie Fiona das Dorf nennt, in das sie mit ihrer Mama und ihrem neuen Öko-Freund ziehen muss, gefällt ihr gar nicht. Raus aus Köln, weit weg wo es nur selten Handyempfang gibt, keine Demos, neue Schule, komische Dorfkinder und das Schlimmste: weit weg von ihrer besten Freundin Charly! Fionas Papa kann sie nicht aufnehmen, allein wohnen darf sie nicht. Da haben die beiden Freundinnen DIE Idee: Fiona zieht einfach zu Charly.

Liest man nur die Inhaltsangabe des neuen Romans von Percival Everett, zuckt so manche Hand instinktiv zurück. Es geht um den Paläontologen (Fossilien!) Zach Wells, dessen zwölfjährige Tochter zunächst erblindet und daraufhin eine unheilbare Krankheit und drastisch verkürzte Lebenserwartung diagnostiziert bekommt. Aber es ist ja gerade die Kraft und der Zauber der Literatur, aus einer existenziellen Krise etwas Neues zu machen. Und das schafft Everett, deswegen empfehlen wir Ihnen dieses Buch umso mehr.

Titel, Autor*in: Roxy von Neal und Jarrod Shusterman Worum geht es in dem Buch? Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Zwei Geschwister müssen aufgrund von untgerschiedlichen Krankheiten/Verletzungen Medikamente nehmen, von denen sie immer abhängiger werden. Im Drogenrausch erscheinen die Drogen als Personen und machen den Konsumenten Mut oder stacheln sie gegeneinander auf.