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Alex Schulman: Die Überlebenden.

Die Überlebenden sind die drei Brüder Pierre, Benjamin und Nils, die die Asche ihrer Mutter nach deren Willen am See ihrer Kindheitsurlaube verstreuen sollen. Nach vielen Jahren begegnen sie sich erst in der damaligen Nähe wieder, die ihnen lange abhandenkommen war. Das Ferienhaus mussten sie bei ihrem letzten Besuch Hals über Kopf verlassen.

Zahllose Erinnerungen tauchen bei dem Ich-Erzähler Benjamin auf, dem mittleren Sohn, und mischen sich auf eigentümliche Weise mit der Gegenwart. Die Brüder haben sich in ihrer Kindheit nichts geschenkt.

Kein Wunder, dass der älteste fast froh ist, als der mittlere einen schweren Unfall erleidet. Und alles daran setzt, so früh wie möglich das Haus zu verlassen.

Die Ereignisse von damals erzählt Benjamin in umgekehrter Reihenfolge, rückwärts! Dabei fallen seltsam schöne Sätze wie „Alle ziehen sie an ihm vorbei, all die Jungen, die er gewesen ist“ (S. 153) Er hat die engste Beziehung zum Vater - eine streitbare Figur. Und hat am meisten unter der Kälte der Mutter gelitten. Gemeinsam machen die Brüder sich auf einen Weg zum Einschlagpunkt ihrer gemeinsamen Geschichte.

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Kategorie: Romane