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Symphonie des Todes

Roman, Eve Dallas 12

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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783442363339
Sprache: Deutsch
Umfang: 528 S.
Format (T/L/B): 4 x 18.3 x 11.5 cm
Einband: kartoniertes Buch

Beschreibung

Die andere Seite der Nora Roberts: gefährlich, rasant, romantisch!In einem New Yorker Luxushotel wird ein Zimmermädchen brutal ermordet. Unter Verdacht: Der Profikiller Yost. Doch wer heuert einen Killer für eine harmlose Angestellte an?+++Der Tatort+++ Die Suite 4602 im luxuriösen Palace Hotel in New York City.+++Das Mordopfer+++ Darlene French, ein Zimmermädchen. +++Die Tatwaffe+++ Ein dünner Silberdraht.+++Der Tatverdächtige+++ Sylvester Yost, ein Profikiller.+++Sein Markenzeichen+++ Er hört Musik, wenn er mordet.+++Die Ermittlerin+++ Lieutenant Eve Dallas und ihr 12. Fall. Der 12. Fall für Lieutnant Eve Dallas - und ihr packendster!

Autorenportrait

J. D. Robb ist das Pseudonym der international höchst erfolgreichen Autorin Nora Roberts. Nora Roberts wurde 1950 in Maryland geboren und veröffentlichte 1981 ihren ersten Roman. Inzwischen zählt sie zu den meistgelesenen Autorinnen der Welt: Ihre Bücher haben eine weltweite Gesamtauflage von 500 Millionen Exemplaren überschritten. Auch in Deutschland erobern ihre Bücher und Hörbücher regelmäßig die Bestsellerlisten. Nora Roberts hat zwei erwachsene Söhne und lebt mit ihrem Ehemann in Maryland.

Leseprobe

Prolog Ein Mensch wurde ermordet. Hinter den mit Sichtblenden versehenen Fenstern und sechsundvierzig Etagen unterhalb des Raumes, in dem ihn der Tod ereilte, ging das Leben weiter. L?end, hektisch, blind f?r das, was gleichzeitig geschah. Am sch?nsten war New York an einem milden Maiabend wie diesem, wenn sich ein Meer von Blumen aus den Steintr?gen und den St?en der H?ler entlang der breiten Hauptstra?n ergoss. Fast wurde der Gestank der Abgase der Autos und der Flugzeuge, die wie stets die Fahrbahnen und Flugschneisen verstopften, von ihrem s??n Duft verdr?t. Fu??er marschierten eilig die Gehwege entlang, schlenderten gem?lich an den Schaufenstern vorbei oder lehnten sich, w?end sie sich von einem Gleitband transportieren lie?n, gem?tlich irgendwo an. Kaum jemand trug eine Jacke oder einen Mantel, so dass man allerorten Hemden, Blusen und vor allem die neonfarbenen T-Shirts, die im Fr?hjahr 2059 ein echter Renner waren, sah. An den Schwebegrills wurden modische Getr?e in denselben grellen Farbt?nen verkauft, und der Geruch gegrillter Sojaburger stieg in den blauen Abendhimmel auf. Viele junge Leute nutzten das letzte Tageslicht und tobten sich mit B?en, Reifen oder St?cken auf den Sportpl?en aus. In den Kinos um den Times Square war kaum etwas los, denn die Kunden hielten sich an diesem wunderbaren Abend lieber auf den Stra?n auf. Anders war es in den Sex-Shops und den Clubs, denn gerade diese Jahreszeit rief in vielen Spa?an solchen Dingen wach. Luftbusse karrten Kunden in die Sky Mall, das hochgelegene Einkaufszentrum, und Werbeflieger kreuzten ?ber den Stra?n und sonderten, um noch mehr Kundschaft in die L?n zu bekommen, einen nicht endenden Strom von mehr oder minder flotten Spr?chen ab. Kauf und du wirst gl?cklich. Und morgen? Kaufst du einfach wieder irgendetwas ein. Paare sa?n vor dem Aperitif oder vor gef?llten Tellern an den Tischen vor den Restaurants, schmiedeten fr?hlich Pl? f?r den weiteren Verlauf des Abends, unterhielten sich ?ber das wunderbare Wetter oder tauschten sich ?ber die Erlebnisse des Tages aus. Das Leben in der Stadt erstrahlte in seiner ganzen Sch?nheit, w?end hoch ?ber den K?pfen der unz?igen gesch?igen, gut gelaunten Menschen das Grauen des Todes Einzug hielt. Er kannte nicht mal ihren Namen. Doch es war ihm v?llig egal, wie ihre Mutter sie gerufen hatte, als sie zappelnd auf die Welt gekommen war. Und es k?mmerte ihn noch viel weniger, welchen Namen sie mitnehmen w?rde, wenn sie diese Welt ebenso zappelnd wieder verlie? Es ging alleine darum, dass sie da war. Zur rechten Zeit am rechten Ort. Sie hatte die Suite 4602 betreten, w?end sie auf ihrer abendlichen Runde durch die Zimmer dieses Stockwerkes gewesen war. Er hatte bereits seit dem Nachmittag auf sie gewartet und wurde durch ihr p?nktliches Erscheinen f?r seine Geduld belohnt. Sie trug die adrette schwarze Uniform und das h?bsche wei? Sch?rzchen eines Zimmerm?hens des eleganten Palace Hotel und hatte sich das gl?end braune Haar, wie von einer Angestellten des besten Hotels der ganzen Stadt erwartet wurde, mit einer schlichten schwarzen Spange ordentlich im Nacken zusammen gesteckt. Zu seiner Freude war sie jung und h?bsch. Doch h?e er sein Werk auch dann wie geplant verrichtet, wenn sie neunzig Jahre alt gewesen w? und h?lich wie die Nacht finster. Aufgrund der Tatsache jedoch, dass sie jung und mit ihren roten Wangen und den dunklen Augen durchaus attraktiv zu nennen war, w?rde seine Arbeit f?r ihn ein regelrechter Genuss. Nat?rlich hatte sie geklingelt. Zweimal, mit der erforderlichen kurzen Pause. Und diese Pause hatte er genutzt und sich lautlos in dem gro?n Schlafzimmerschrank versteckt. Als sie schlie?ich die T?r mit ihrem Generalschl?ssel ge?ffnet hatte, hatte sie vorschriftsm?g gerufen. ?Ich komme, um das Bett zu machen.? Dabei hatte sie den gleichm?tigen Singsang an den Tag gelegt, mit dem sich die meisten Zimmerm?hen in R?en meldeten, in denen nur selten jemand war. Zu erst ging sie durchs Schlafzimmer ins Leseprobe